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Notzingen hat die gefährlichste Radwegelücke
Der "Teckbote" berichtete
Am Ortsende von Notzingen Richtung Kirchheim wird es für Radfahrer ohne Querungshilfe auf der L 1201 kritisch. Bei einer Umfrage der SPD-Landtagsfraktion zu den schlimmsten Radwegelücken landete jene in Notzingen auf Platz 1. Eine umfassendere Lösung ist derzeit nicht zu erwarten. Das Land plant Maßnahmen frühestens ab 2030
Diskussion im Notzinger Gemeinderat
GR Schmid erkundigt sich nach dem aktuellen Stand der letzten Verkehrsschau. Bürgermeister Haumacher berichtet, dass die letzte Verkehrsschau am 3. März 2026 stattgefunden
habe. Der anwesende Radverkehrsbeauftragte habe ein kleines Gutachten geschrieben. Die Gesamtsituation sei an dieser Stelle schwierig. Der Konsens der Teilnehmer sei gewesen, dass der Radschutzstreifen ersatzlos entfallen solle. Zudem werde die überörtliche Radwegweisung entsprechend angepasst. Die Demarkierung könne jedoch erst ab April erfolgen.
GR Prell berichtet, dass er das Regierungspräsidium angeschrieben habe. Die Entfernung des Radschutzstreifens sei seiner Meinung eine falsche Entscheidung und sende ein falsches Signal an die Bürgerschaft. GR Prell erfragt, ob der Gemeinderat über den Kostenvoranschlag der Demarkierung entscheide. Der Vorsitzende verneint dies, da der Gemeinderat sachlich nicht zuständig sei. GR Prell erfragt, wieso dann die Gemeinde die Entfernung der Fahrbahnmarkierung bezahlen solle.
Der Vorsitzende erklärt, dass es die Gemeinde war, die die Anbringung der Fahrbahnmarkierungen erwirkt habe.
GRin Morlok spricht sich gegen die finanzielle Unterstützung der Entfernung der Fahrbahnmarkierung durch die Gemeinde aus. Der Vorsitzende weist darauf hin, dass abhängig von der Angebotshöhe, entsprechend der
Hauptsatzung, der Gemeinderat beteiligt werde oder auch nicht.
Radstreifen entfernt
Der Radstreifen in Notzingen wurde mittlerweile auf Veranlassung von BM Haumacher wieder entfernt. Dafür soll ein Radweg nach Kirchheim über die Bergstraße ausgewiesen werden. Der Vorschlag hat Nachteile, die den Weg nicht ungefährlicher machen:
1. der Weg ist nicht beleuchtet
2. der Weg wird im Winter nicht geräumt
3. Teile des Weges sind "Schotterwege"
Eine "einfache" Lösung des Problems wäre gewesen am Ende der Radspur eine Einbuchtung anzulegen, damit die Radfahrer nicht auf der Straße anhalten und den Verkehr behindern und sich selbst gefährden müssen. Von der Einbuchtung aus kann der Verkehr beobachtet und wenn der Weg frei ist, kann die Straße überquert und auf dem gegenüberliegenden Feldweg weitergefahren werden.


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